
Eingliederungshilfe
Die Eingliederungshilfe steht vor einer strukturellen Neuausrichtung. Das Bundesteilhabegesetz, die personenzentrierte Leistungssystematik und die fortschreitende Ambulantisierung verändern Fachlichkeit, Finanzierung, Organisation und Personalsteuerung gleichermaßen. 2024 erhielten in Deutschland rund 1,029 Mio. Menschen Leistungen der Eingliederungshilfe; die Nettoausgaben stiegen auf 28,7 Mrd. Euro. Die somit wirtschaftlich zunehmend belasteten Leistungsträger bringt das zu zögerlichem Verhalten bei der Refinanzierung bei gleichzeitig wachsendem Druck auf die Leistungsanbieter. So liegt die Ambulantisierungsquote inzwischen bei 61,5 %. Für Träger bedeutet dies: etablierte Geschäftsmodelle, Fachkonzepte, Leistungs- und Vergütungslogiken sowie Personalstrukturen müssen überprüft und belastbar weiterentwickelt werden.
Die Herausforderungen sind für die Eingliederungshilfe im Wandel nicht isoliert zu bearbeiten. Komplexe Bedarfsermittlung, langwierige Leistungs- und Vergütungsverhandlungen, Fachkräftemangel, Kostendruck und veränderte Qualitätsanforderungen verlangen nach einem integrativen Entwicklungsansatz. Entscheidend ist, Reformanforderungen nicht nur formal abzubilden, sondern in tragfähige Strukturen, Rollen, Prozesse und Führungsroutinen zu übersetzen. Zukunftsfähige Einrichtungen verbinden strategische Ausrichtung mit operativer Umsetzungsstärke: klare Fachkonzepte, passgenaue Personalbemessung, wirksame Führungs- und Steuerungsinstrumente, professionelle Schnittstellen und effiziente Prozesse zu Recruiting, Dienstplanung und Personalentwicklung.
Wir begleiten Einrichtungen der Eingliederungshilfe im Wandel, die notwendige Transformation fachlich fundiert, wirtschaftlich tragfähig und gemeinsam mit den Mitarbeitenden wirksam umzusetzen.
Aus der Eingliederungshilfe

Supervision im Sozial- und Gesundheitswesen
Professionelle Supervision schafft Reflexionsräume für Teams, Fachkräfte und Führungskräfte im Sozial- und Gesundheitswesen — für klare Rollen, bessere Zusammenarbeit und gesicherte Qualität.

Entgeltverhandlung in der Eingliederungshilfe erfolgreich vorbereiten
In 10 Tagen zu belastbaren Verhandlungsgrundlagen für die Entgeltverhandlung in der Eingliederungshilfe

Dienstplanung stabilisieren, Mindestbesetzung sichern, Überstunden senken und Ausfälle besser steuern: ein 4-Wochen Sprint

Recruiting und Onboarding: Fachkräfte gewinnen und Mitarbeitende binden
Fachkräfte gewinnen, Bewerbungsprozesse beschleunigen und neue Mitarbeitende wirksam binden: Mit einem strukturierten Recruiting und Onboarding System stärken soziale und gesundheitliche Einrichtungen ihre Teams nachhaltig.

Integratives Management für soziale Organisationen
Integratives Management verbindet Strategie, Organisation, Personal und Haltung – für Führungskräfte, die soziale Organisationen wirksam und zukunftsfähig entwickeln.

Umsetzungsbegleitung BTHG in der Besonderen Wohnform
Wir zeigen Ihnen, wie Sie das Ziel mit wenigen Schritten schnell und sicher erreichen, und welche zusätzlichen Potenziale Ihnen das BTHG eröffnen kann. Entsprechende Pilotprojekte haben wir bereits erfolgreich abgeschlossen.

Personalbemessung in der Eingliederungshilfe
Methodisch fundierte Personalbemessung (PeBeM) in der Eingliederungshilfe sichert individuelle Leistungserbringung und Wirtschaftlichkeit

Strategische Entwicklung und Optimierung von Fachkonzepten zur BTHG-Umsetzung
Ein fundiertes Fachkonzept ist entscheidend für die erfolgreiche Umsetzung des BTHG. Es bildet die Basis für die Bewältigung fachlicher, struktureller und wirtschaftlicher Herausforderungen.

Krisenkonzept bei Stromausfall
Ein Stromausfall oder andere Ausfälle kritischer Infrastruktur stellen Pflege- und Betreuungseinrichtungen vor große Herausforderungen. Ein passgenaues Krisenkonzept beugt vor.

Sozialkapital und Mitarbeiterbindung
Entwickeltes Sozialkapital verbessert Gesundheit und Bindung von Mitarbeitern an die Einrichtung. Wie gelingt das?

Gesundheitsförderung in der Eingliederungshilfe
Gesundheitsförderung gehört zu den wesentlichen Aufgaben und Zielen von Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) und in der Betreuten Wohnformen in der Eingliederungshilfe. Unter dem sozialräumlichen Lebensweltansatz werden Beschäftigte, Bewohner und Mitarbeitende gemeinsam in die Maßnahmen einbezogen.

Risikomanagement in der Eingliederungshilfe
Qualitätsmanagement wird heute risikoorientiert betrieben. Für die Eingliederungshilfe stellen wir ein entsprechendes Beispiel vor.

Bewerber-Feedback im Recruiting-Prozess
Personalnot führt oft zu hektischen Recruiting-Prozessen. Ein fundiertes Bewerber-Feedback entspricht gleichermaßen Bewerber- und Unternehmensinteressen.

BTHG-Umsetzungsbegleitung im Ambulant Betreuten Wohnen
Die Landesrahmenverträge sind in NRW bis auf wenige Details ausverhandelt. Vergütungsverhandlungen im neuen System sind für das Ambulant Betreute Wohnen ab 2025 zu erwarten. In anderen Bundesländern ist die Umstellung ebenfalls auf dem Weg.